Deutscher Luftwaffenring e.V.

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Suchanfragen

Deutscher Luftwaffenring e. V. • Rheinallee 55 • 53173 Bonn

Such- und Vermißtenanfragen, Zeitzeugen zur Klärung kriegshistorischer Ereignisse

Diese Seite dient der Veröffentlichung von Such- und Vermißtenanfragen zur Aufklärung von Schicksalen bzw. des Verbleibs ehemaliger Kameraden, Flugzeugbesatzungen oder deren Angehörigen. Ferner werden hier zu bestimmten Themen Zeitzeugen angesprochen, die zur Klärung kriegshistorischer Ereignisse beitragen können.
Jede an die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Luftwaffenringes e.V. gerichtete Anfrage wird automatisch u.a. auch auf dieser Seite im Internet veröffentlicht, sofern keine anderslautenden Vorbehalte mit der Anfrage beim Deutschen Luftwaffenring e.V. geltend gemacht werden.

Einträge, die sich erledigt haben, bitten wir der Redaktion mitzuteilen, um den Inhalt dieser Seite aktuell zu halten.

Suchanfrage 001

Herr Rüdiger Beres, Wiesenstraße 30, 66292 Riegelsberg schrieb uns: "Die Geschichtswerkstatt Dillingen/Saar beabsichtigt, ein Verzeichnis gefallener Saarländischer Luftwaffenangehöriger (fliegendes Personal) zu erstellen.

Hinweise erbeten an:
Rüdiger Beres, Wiesenstraße 30, 66292 Riegelsberg. Email: ruediger.beres@freenet.de

 

 

Suchanfrage 002

Wer kann Auskunft geben über den Fahnenjunker-Gefreiten Wolfgang Stoek, geb. 28.08.1926 in Schneidemühl. Gefallen/verstorben vermutlich am 08.02.1945? Stoek war Angehöriger der LKS Breslau-Schöngarten (2. Flg.InspektionAufsicht M.?) Gibt es noch ehemalige Kameraden / Zeitzeugen?

Hinweise erbeten an den Deutschen Luftwaffenring e.V.

 

 

Suchanfrage 003

Herr Hartmut Koch, Oberraherstr. 55, 41748 Viersen, schrieb uns: "Suche Informationen; Fotos etc. zu folgenden ehemaligen Angehörigen der Luftwaffe: Oberfeldwebel Eberhard Scheil - 7./KG 6 - Oberfeldwebel Hans Samse - III./KG 1 - Feldwebel Fritz Weber - 5./KG 1 - Hauptmann August Leicht - I./KG 26 - Oberfeldwebel Gerhard Schweitzer - 2./(H) 23 und NAG 15 - Unteroffizier Hans-Günther Mertens - 1./KGr. zbV. 50 und 5./TG 5"

Hinweise erbeten an: Herrn Hartmut Koch (Adresse s.o.), Tel.: 02162/359735, Email: angelakoch@web.de oder an den Deutschen Luftwaffenring e.V.

 

 

Suchanfrage 004

Herr Roberto Turello, Via Torino3/5, 13047 San Germano (VC) Italia, schrieb uns:
"Ich suche nach Informationen über einen Unteroffizier, der im 2. Weltkrieg in der Luftwaffe diente und am 30.11.1940 einen Ehrenpokal gewann. Der Name dieses Unteroffiziers ist Horst Schrammke.

Hinweise erbeten an: Herrn Roberto Turello (Adresse s.o.), Tel.: 335/5960395,
Email: roberto@samta.it

oder an den Deutschen Luftwaffenring e.V.

 

 

Suchanfrage 005

Die dem Deutschen Luftwaffenring e.V. angeschlossene Kameradschaft des ehemaligen Kampfgeschwader 2 hat uns folgende Anfrage mit der Bitte um Nachforschungen übersandt:
"Die Tochter unseres Kameraden Hauptmann/Major Schmitter, Staffelkapitän der 5.St.KG40 bzw. 15 St.KG2, gefallen am 08.11.1943, bittet um nähere Hinweise auf Arbeit und Leben ihres Vaters".

Hinweise erbeten an:
Hartmut Holzapfel , Richard-Wagner-Straße 19, 37269 Eschwege, Tel./Fax: 05651/13174

 

 

Suchanfrage 006

Gesucht werden ehemalige Kameraden des Hauptmann Dr. Johann Georg Funk. Hptm Funk war während des Krieges in Frankreich bei folgenden Einheiten/Dienststellen eingesetzt:
25.08.1939 - 09.07.1940 als Erkundungsoffizier beim 3./I Flakrgt 141 (mot.), 10.07.1940 - 12.04.1942 bei der 4. Battr. Gemischte Flakabtlg. I/141 (mot.) als Batteriechef, später bei der Flakbrigade XI, 16. Flakdivision, seit dem 05.06.1943 beim Lg-Kdo. Westfrankreich als Ia,
ab dem 22.02.1945 bei der Kommandantur der Befestigungen Oberrhein Baden-Baden.
Hptm Funk geriet in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 14.10.1945 entlassen wurde.
Wer kann Auskünfte/Informationen über die Einsätze des Hptm. Funk und die Umstände seiner Gefangennahme durch die Amerikaner geben?

Hinweise erbeten an den leiblichen Sohn des Hptm Funk:
Dr. med. Reinhold Busch, Ruhreckstr. 13, 58099 Hagen,
Tel.: 02331/689092, Email: Dr.rbusch@gmx.de

 

 

Suchanfrage 007

Dr. med. Reinhold Busch, Ruhreckstr. 13, 58099 Hagen, hat sich an den Deutschen Luftwaffenring e.V. mit folgender Anfrage um Unterstützung bei seinen Recherchen über "Stalingrad-Ärzte" gewandt: "Ich arbeite an einer Buchreihe über Stalingrad-Ärzte (bisher 6 Bände veröffentlicht) und suche Berichte/Zeitzeugen vom Luftwaffensanitätspersonal auf den drei Stalingrader Flugplätzen sowie vom Boden- und fliegenden Personal über die Ausflüge von Verwundeten. Besonders interessieren mich die letzten Abflüge vom Flugplatz Stalingradshij am 22. und 23. Januar 1943. Wer besitzt darüber Material und wer weiß, wer die drei oder vier definitiv letzten Ausflüge zu welchen Uhrzeiten durchgeführt hat?"

Hinweise erbeten an:
Dr. med. Reinhold Busch, Ruhreckstr. 13, 58099 Hagen,
Tel.: 02331/689092, Email: Dr.rbusch@gmx.de

 

 

Suchanfrage 008

Herr Günter Stübinger, Im Steckenäckerle 34, 75365 Calw, hat den Deutschen Luftwaffenring e.V. um Unterstützung bei der Suche des Sohnes nach dem Hauptfeldwebel Fritz Steininger, geb 02.07. 1916, gebeten. HFw Steiniger hat im Flakregiment 25 gedient und war damals überwiegend im Raum Hannover eingesetzt. Ehemalige Kameraden werden gebeten, sich entweder direkt bei Herrn Stübinger (siehe o.a. Adresse) zu melden oder

Hinweise erbeten an den Deutschen Luftwaffenring e.V.

 

 

Suchanfrage 009

In der Rubrik "Veröffentlichungen / Informationen" auf der ehemaligen Homepage berichtete der DLwR e.V. unter - "III. Neues Verständnis der Ehrung gefallener Soldaten?" - vom Begräbnis des ehemaligen Bordschützen Franz Huske auf dem Ehrenfriedhof Chicester/England.
Hierauf hat sich Herr Adam Koronka aus England gemeldet, der an der Bergung der Überreste der Do 217E-4 mit den sterblichen Überresten des gefallenen Bordschützen Obergefreiter Franz Huske maßgeblich beteiligt war, die am 8. März 1943 bei Reeks Wood, Vann Common, Fernhurst, Sussex abgestürzt ist.
Herr Koronka beabsichtigt nun, einen Dokumentarfilm über dieses Ereignis und insbesondere über die Geschichte des KG 2 zu erstellen. Der Deutsche Luftwaffenring e.V. unterstützt dieses Vorhaben mit den verfügbaren Mitteln und bittet daher ehemalige Angehörige des KG 2 und Verwandte der verstorbenen Kameraden dingend um Mitwirkung und folgende Auskünfte:

1. - Der ehemalige Pilot der Do 217E-4 - Feldwebel Guenther Vestewig oder sein Sohn Dieter,
2. - Der ehemalige Beobachter - Unteroffizier Gerhard - oder seine Verwandten,
3. - Die Verwandten des gefallenen Bordfunkers Obergefreiter Hans Witkopp
4. - Die Verwandten des gefallenen Bordschützens Obergefreiter Franz Huske,

werden gebeten, sich beim Deutschen Luftwaffenring e.V. zu melden.

 

 

Suchanfrage 010

Herr Willi Heinrich, Seydlitzstr. 44, 46485 Wesel, hat sich an den Deutschen Luftwaffenring mit folgender Bitte um Unterstützung bei der Aufklärung der letzten Lebensjahre seines gefallenen Vaters gebeten: " Ich betreibe Familenforschung und suche Unterlagen/Berichte / Fotos / Kameraden meines Vaters Willi Heinrich aus Veen-Bönninghardt, geboren am 15.10.1921 in Wallach. Er war Anfang des Krieges Funker in einem Arado-Wasserflugzeug (Seenotrettung). Später wurde er zum Beobachter umgeschult (wahrscheinlich in Heiligenbeil 1941, Wollin-Pommern 1941, Dienenow 1942, 5. Kampf-Beobachter-Ausbildungsbataillon 1, Senftenberg 1942). Er war 1944 auf der Insel Leros (Lero/Salamamis) wahrscheinlich in der 3. Staffel F-Seeaufklärungsgruppe 126 stationiert (Feldpostnr. L53801 Wien). Eine Zeitlang lag er in einem Lazarett auf Kreta (Feldpostnr. 26342). gegen Ende des Krieges kam er zurück nach Deutschland - laut Meldung vom 05.12.1944, 3. Staffel 1. Gruppe Transportgeschwader III - und ist vermutlich in der Nacht vom 8. März auf den 9. März 1945 auf einem Versorgungsflug zur Festung Breslau abgeschossen worden.
Laut Verlustmeldung waren folgende Soldaten in der Maschine:
Leutnant Andreas Dennewill ; Unteroffizier Ernst Eckhardt; Oberfeldwebel Eduard Borkenhagen; Obergefreiter Willi Heinrich.
Als letzte Adresse von Willi Heinrich ist LPGA Dresden Segelfliegerhorst bekannt. Die letzte Nachricht von ihm erfolgte am 15.02.1945 aus Senftenberg/Niederlausitz (Feldpostnr. L16947). Seine Erkennungsmarken:
1. Erkennungsmarke: -296-Ln.Kp.FI.H.Ber. Heiligebeil
2. Erkennungsmarke: -110-73198
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ehemalige Kameraden oder Unterlagen meines Vaters finden würde, um das eine oder andere aus seinen letzten Lebensjahren zu erfahren".

Hinweise erbeten an:
Willi Heinrich, Seydlitzstr. 44, 46485 Wesel,
Tel.: 0281/52819 - E-Mail: willi.heinrich.wesel@t-online.de

oder an den Deutschen Luftwaffenring e.V.

 

 

Suchanfrage 011

Frau Monika Ehrentraut hat sich an den Deutschen Luftwaffenring e.V. mit folgender Suchanfrage gewandt: "Am 31. 1.1945 sollte die Ju 52 G 6 - (QV ?) mit dem Piloten Ofw Wiege/Wiese 16 Frauen und Kinder aus Danzig heraus nach Bremen bringen. Zusätzlich war ein Zwischenstopp in Cottbus vorgesehen. Die Maschine soll nach Beschuss südwestlich von Stettin notgelandet sein. Zwei Frauen und 5 Kinder erreichten noch verwundet Cottbus, gelten aber als verschollen. Zwei überlebende kleine Jungen namens Harald und Ulrich Lyth(Lyss) sind ebenfalls unauffindbar. Gesucht werden alle Hinweise zum Fliegerhorst der Maschine Ende 1944, zu dem Piloten und zu dem möglichen ( Hamburger ) Auftraggeber einer solchen Rettungsaktion".

Hinweise erbeten an:
Monika Ehrentraut - Email: monika.ehrentraut@t-online.de

oder an den Deutschen Luftwaffenring e.V.

 

 

Suchanfrage 012

Herr Klaus Kruppa, Löbauer Str. 22a, 02708 Lawalde, hat sich an den Deutschen Luftwaffenring e.V.mit der Bitte um Unterstützung bzgl. der Nachforschung des Schicksals seines Vaters Richard Kruppa, geb. 27.09.1919, gewandt. Die WASt in Berlin konnte aufgrund verloren gegangener Personalunterlagen aus den verbliebenen Dokumenten noch folgende Auskünfte erteilen:

• Lt. Meldung vom 24.08.1939 Angehöriger des I./Kampfgeschwader General Wever 253, 2. Flughafenbetriebs-Kompanie • Ab 02.01.1941 10. Kompanie Waffenmeisterschule der Luftwaffe in Halle/Saale • Lt. Meldung vom 06.06.1942 eingesetzt bei 3. Kompanie Fallschirmersatzregiment 1, Standort Stendal • Lt. Meldung vom 26.01.1944 eingesetzt bei 5. Kompanie Fallschirmjäger-Regiment. Lt. Meldung vom 26.03.1944 unterstellt der 1. Fallschirmjäger-Division im Einsatzraum Adria Küste (Januar 1944) und Monte Cassino (Februar-März 1944). • 16.03.1944 Kriegsgefangen-schaft Cassino • Dienstgrade gem. vorliegender Meldungen (Keine Beförderungsdaten): 02.01.1941 Unteroffizier, 16.03.1944 Feldwebel

Gibt es noch ehemalige Zeitzeugen/Kameraden aus den o. a. Dienststellen, die Richard Kruppa kennen und weitere Auskünfte erteilen können?

Informationen werden erbeten an:
Herrn Klaus Kruppa, Löbauer Str. 22a, 02708 Lawalde, Tel.: 03585/218526, Pinkyk@web.de

oder an den Deutschen Luftwaffenring e.V.

 

 

Suchanfrage 013

Herr Karl Wöhlk, Quanteweg 17, 25856 Hattstedt, schrieb uns am 09.03.2010:
“Wer kann Angaben zu meinem Vater OFw Karl Wöhlk, geboren am 15.06.1912 in Kiel, machen?
Eintritt in die Luftwaffe am 01.12.1934

1. Erkennungsmarke: - 81 - 2.KG 152
2. Erkennungsmarke: - 53543/66 (verschlüsselte Erkennungsmarke mobile Einheit)
25.01.1940 / 16.02.1944 Urkunde über verbrachte Dienstzeit im Kampfgeschwader 1 „Hindenburg“ bei der 4. Staffel. Wohin ist diese Staffel verlegt worden?
Seit Juni 1944 war mein Vater Fhj OFw, also Offiziersanwärter. Lt. Feldpost befand er sich im September 1944 bei der 9. Gruppe des KG 66 in Eindhoven, danach ist er in der 2. Gruppe des KG 200 in Burg bei Magdeburg als Beleuchter geflogen. Sein letzter Brief kam am 29. März 1945 von dort.
Am 10. April 1945 wurde der Flugplatz Burg von 150 Fliegenden Festungen zerstört. Der Stab der 2. KG 200 kam nach Leck, Nordfriesland; sonstige Angehörige in der Kampfgruppe Burg wurden zur Erdverteidigung der Infanterie-Division Schill in der 12. Armee Wenck zugeteilt.
Mein Vater wurde vor dem 05. Mai 1945 verwundet und starb am 11. Mai 1945 im
Lazarett 1 in Stendal (Stendal wurde am 12. April 1945 den Amerikanern übergeben).
In seinem Nachlass waren u.a. 30 Norwegische Kronen aufgeführt.
Wer könnte Angaben darüber machen, was zu der damaligen Zeit mit der Kampfgruppe Burg mit den Soldaten der Luftwaffe geschehen ist?

Auf eine Suchanzeige vom September 2008 hat sich bei mir Herr Rudolf Macher aus Weschnitz, 94 Jahre, gemeldet und mir mitgeteilt, dass mein Vater als Offiziersanwärter im Erdkampf gefallen ist. Herr Macher war in der 4. Staffel KG 1„Hindenburg.“

Auskünfte/Informationen werden erbeten direkt an Karl Wöhlk (Adresse s.o.), Tel.: 04846/693508

oder den Deutschen Luftwaffenring e.V.,

 

 

Suchanfrage 014

Herr K. Taubitz, Deike-Busch-Straße 7, 31157 Sarstedt schrieb an uns am 13. Mai 2010:

Suche Informationen zum Verbleib bzw. Schicksal des Piloten Lt. Klaus Taubitz (KG 1, Staffel 7) aus Habelschwerdt, Niederschlesien; zuletzt vermutlich im JG 3 „U“, JG 4, JG 7 oder JG 300; seit April 1945 vermisst, angeblich gefallen über Müncheberg bei Berlin; diese Version bestätigende Indizien fehlen.

Auskünfte/Informationen werden erbeten direkt an
K. Taubitz, Tel.: 05066 / 917495 oder E-Mail: k.taubitz@web.de

oder den Deutschen Luftwaffenring e.V.,

 

 

Suchanfrage 015

Herr Dr. Fritz Marktscheffel hat den Deutschen Luftwaffenring e.V. gebeten, ihn bei der Suche nachfolgender Personen sowie der Klärung von kriegshistorischen Ereignissen zu unterstützen:

1.Gesucht wird Uffz Heinz Neufang Er soll noch 1944/45 auf dem Flugplatz Püttnitz als Fluglehrer auf Ju 88 geschult haben - vermutlich Bomberpiloten für die Nachjagd (?).
Im Januar 1945 soll er nach einem Einsatz im Rahmen des "Unternehmen Bienenstock Ost" mit einer ziemlich zerfetzten Bü 181 auf dem Flugplatz Altchemnitz bei Hirschberg gelandet sein. Es ist unklar, ob die Bü 181 zu Panzerbekämpfung eingesetzt war.

2.Gesucht wird Fw Gotthard Queck. Er war Blindfluglehrer beim JG 103 und hat sich nach dessen Auflösung zu einem Sondereinsatz der Jagdflieger - Schulungslehrgang "ELBE" - gemeldet. Den Rammeinsatz am 07.April 1945 hat er nicht mitgeflogen. Nach dem Kriege war er Polizeibeamter in Schleswig-Holstein, wahrscheinlich in Kellinghusen.

3.Gab es ein "UNTERNEHMEN BIENENSTOCK OST" ? Schon im Dezember 1944 sollen Einsätze im Osten geflogen worden sein. In einem Aufruf wurde Uffz Heinz Kalkowski und alle seine aus den Ostprovinzen stammenden Kameraden des JG 103 zur Meldung zu einem Sondereinsatz aufgerufen. Kalkowkis damaliger Staffelkapitän OLt von Moller wies alle Meldungen kategorisch zurück. Das JG 103 wurde im Februar 1945 aufgelöst.
Das als "Unternehmen Bienenstock" bekannte Sonderkommando wurde erst etwa Mitte April 1945 in Nachfolge des Schulungslehrgangs "ELBE" aufgestellt.
Häufig werden Einsätze des "Unternehmen Bienenstock" mit Einsätzen der Panzerjagdverbände auf Bü 181/Panzerfaust gleichgesetzt oder verwechselt.

Auskünfte/Informationen werden erbeten direkt an
Heinz Kalkowski und Dr. Fritz Marktscheffel, Nachtigallenweg 8, 61479 Glashütten/Ts., E-Mail: Opapi@nexgo.de, Tel.: 06174/62003

oder den Deutschen Luftwaffenring e.V.,

 

 

Suchanfrage 016

Wir suchen Informationen über den Verbleib von Lt. Dietrich Kohlhoff geb. am 22.5.1916. vermißt am 2.3.1945. Bei seinem letzten Flug war er Angehöriger der 11. Staffel des Jagdgeschwaders 54, die innerhalb des Geschwaders zur III. Gruppe gehörte Gruppenkommandeur war Hauptmann Karl-Friedrich Schloßstein, Staffelkapitän Oberleutnant Helmut Ziegenhagen. Der Verband war erst im Februar 1945 umbenannt worden, zuvor II. Gruppe des Zerstörer Geschwaders 76(II./Z.G.76) mit 6. Staffel (&./Z.G.76) Sein letzter Einsatz erfolgte am Vormittag des 2. März 1945 vom Feldflugplatz Eggersdorf aus zur Heeresunterstützung und Bekämpfung von Nachschubkolonnen und Panzern. Er flog im Schwarm mit 3 weiteren Maschinen vom Typ Fw 190 A-8 Im Vermißtenschreiben an die Ehefrau heißt es dazu wörtl.: Bei einem Feindflug am 2.3.45 in Pommern in der Gegend von Stolzenhagen, Jacobshagen, ostwärts Stargard, wurde Ihr Gatte vermutlich nach kurzem Luftkampf mit russischen Jägern abgeschossen. Seit diesem Tag fehlt von ihm jede Nachricht. Seine mitfliegenden Kameraden beobachteten lediglich zwei russische Jagdflugzeuge, die kurz zum Schuß auf das Flugzeug Ihres Gatten kamen. Ob sie Treffer erzielten, nach denen er notlanden mußte, oder mit dem Fallschirm abspringen konnte wurde nicht mehr erkannt. Auch durch Funk hat er sich nicht mehr gemeldet.(Zitat Ende).

Wir suchen nach den mitfliegenden Kameraden bei diesem Einsatz. Nach unseren Recherchen in Pommern, unterlegt von einem Augenzeugen hat an dieser Stelle noch lange nach dem Krieg ein deutsches Flugzeug äußerlich unversehrt gestanden, so dass wir davon ausgehen, dass er die Maschine noch heruntergebracht hat. Weitere Angaben über den militärischen Werdegang von D. Kohlhoff habe ich bereits in das Archiv von Herrn Werner Horst gegeben, einschliesslich Fotos, da er von Mitte 1942 bis ende 43 als BO bei der 1.(H.)32 an der Nordfront war.

Auskünfte/Informationen werden erbeten direkt an
email: doc-braun@gmx.de oder Telefon 034381 / 42437

oder den Deutschen Luftwaffenring e.V.,

 

 

Suchanfrage 017

Für die letzten Kriegstage plante bzw. veranlaßte Oberst Hajo Herrmann noch Sabotageunternehmen - hier wohl fast ausschließlich Sprengungen mit bis zu 3 Kg Sprengstoff - hinter die Fronten der westlichen Allierten einschließlich des besetzen Reichsgebietes. Ein größerer Kommandoeinsatz Anfang Mai 1945 nach Italien gegen amerikanische Flugplätze wurde nach Abschluß der Waffenstillstandsverhandlungen für den Italienischen Kriegsschauplatz abgeblasen. Ab 1, Mai 1945 entließ er "seine Bienen" u.a. vom Flugplatz Salzburg-Ainring mit folgendem Dokument vom Format DIN A 6: Der "Dienstgrad" "Name" hat einen militärischen Auftrag zu erfüllen. Nach Vollendung des Auftrages ist er aus der Wehrmacht entlassen. Unterschrift: Oberst Hajo Herrmann Bei diesen "Heimflügen" wurden zahlreiche Schulflugzeuge u.a. Bü 181 von amerikanischer Flak im bayrischen Raum abgeschossen. Gefragt sind Informationen/Berichte über Durchführungen solcher Sabotageeinsätze und von Flugzeugabschüssen.

Auskünfte/Informationen werden erbeten direkt an
Dr. Fritz Marktscheffel, Opapi@nexgo.de, Tel 06174 - 62003;
Nachtigallenweg 8, D-61479 Glashütten/Ts.

oder den Deutschen Luftwaffenring e.V.,

 

 

Suchanfrage 018

Mit Wirkung 30.04.1945 wurde der Fw. Rädel "auf Befehl des Kampfkommandanten Neubiberg von der Einheit entlassen, da er keine Waffen hat".
Einheit: 9.Fliegerdivision (J) Kommando "Bienenstock", Kommandeur Oberst Hajo Herrmann. Für das Divisionskommando: Unterschrift I.A.Kirzek oder Kiezek, Oberleutnant.

Gesucht werden Fw. Rädel und Olt. Kirzek.

Auskünfte/Informationen werden erbeten direkt an
Dr. Fritz Marktscheffel, Opapi@nexgo.de, Tel 06174 - 62003;
Nachtigallenweg 8, D-61479 Glashütten/Ts.

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Suchanfrage 019

Nach Auflösung des "Kommandos Bienenstock" flog Hptm. Werner Schmidt mit einer Si 204 und Besatzung am 09.Mai 1945 zu einem in Budapest von Oberst a.D.Hajo Herrmann vermuteten höheren sowjetischen Stab. Laut Hajo Herrmann "flogen sie wie von ihm gesagt, gewünscht, vorgeschlagen, befohlen" ("ALS DIE JAGD ZU ENDE WAR, mein Flug in die sowjetische Gefangenschaft", Hajo Herrmann S. 9 -16). Hptm. Schmidt kehrte am 10.05. mit einem Fieseler Storch zurück. Die Besatzung, Oblt.Königs und Ofw.Götz, mußte er auf Befehl der Russen in Budapest zurücklassen. Am 11.05.1945 flogen Oberst a.D.Hajo Herrmann und Hptm. Werner Schmidt mit dem Fieser Storch zurück. Alle vier Soldaten blieben entgegen russ. Andeutungen in russischem Gewahrsam. Königs und Götz kehrten nach 4, Schmidt nach 5 und Herrmann nach 10 Jahren in die Heimat zurück.
In einer noch unbekannten Zeitung berichtete der spätere Flugkapitän Werner Schmidt von seinen Flug und über die russ. Gefangenschaft.

Gesucht werden der Artikel, Titel der Zeitung und das Erscheinungsjahr.

Auskünfte/Informationen werden erbeten direkt an
Dr. Fritz Marktscheffel, Opapi@nexgo.de, Tel 06174 - 62003;
Nachtigallenweg 8, D-61479 Glashütten/Ts.

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